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Unser diesjähriges Pfingtlager mit dem Motto „ Pfadfinderisch auf mundart" ging dieses Jahr ins schwäbische Neuhütten bei Heilbronn.
Donnerstag 07. Juni
Zur Anreise hatten wir diesmal eine Kombination aus Zug und Bus gewählt. Das machte allen viel Spass.
Anstatt in Zelten hatten wir uns diesmal auch was anderes ausgedacht und sind so im Naturfreundehaus „Steinknickle" unter gekommen. Nachdem das grosse Matratzenlager eingerichtet war, kam das Mittagessen genau richtig. Das war auch nötig, weil ein spannedes Théque-Tunier auf der nahen Dorfwiese bevor stand. Dieses traten wir ohne irgendwelche Regenwolken an und beendeten es ebenso bei schönstem Sonnenschein mit 29°C.
Beim Eröffnungsabend wurde verkündet, dass für das schwäbische Lager ein Schwaben-Zertifikat benötigt wird. Dieses würde man sogleich mit dem rosa-Formular erhalten. Doch leider gab es das rosa Formular nur mit dem pinknen Formular und dieses wiedrum nur mit dem blauen, organgenem, grünen, gelben .... Ohje welch verflixte Formular-Bürokratie. Und dann noch herausfinden, wo gerade das „richtige" Formular ausgegeben wird ?! Damit sind nun alle für den nächsten Rathaus-Besuch bestens vorbereitet.
Der erste Tag hat wohl alle so geschafft, dass bereits alle um 23:00h im Schlafsack schlummerten.
Freitag, 08. Juni
Die Morgenrunde mit „Dräggiger Butzlomba" (englische Bulldoge) startete den Tag mit erstaunlich geringen Ausfällen, J so dass wir nach einem leckeren Frühstücksbuffet gleich in die Sportangebote übergehen konnten.
Hier gab es zur Auswahl: Fußball, Tischtennis, Schaukeln, Federball, Fallschirmspiele sowie traditionell schwäbischer Volkstanz.
Das leichte Mittagessen, aus Gemüseriegeln & leckeren Dipps, war auch am 2. Sommertag willkommen. Abgerundet mit einem Eis zum Nachtisch.
Am Nachmittag konnten rund um den schwäbischen Alltag Workshops besucht werden:
Schwäbisch Kurs für Fortg'schrittene (mit Butzlomba Rugby, Bräzla backa und Schpätzle schaba)
Am Abend durften sich noch alle bei der Ruder-Regatta beweisen und viele verschiedene Fragen für ihr Team beantworten. Nach einem schönen Singabend am Lagerfeuer ging auch dieser schöne Tag zu Ende.
Samstag, 09. Juni
Nach langem, erholsamen Schlaf fanden sich alle Teilnehmer
um 8 Uhr zur Morgenrunde ein. Gespielt wurde ein neues Spiel namens
Eichhörnchen und Jäger. Auf das ausgiebige Frühstück folgte das Morgenprogramm
mit Theatervorbereitungen in Kleingruppen. Verschiedene Begriffe mussten dabei
in einem kurzen Theaterstück fallen. Jede Gruppe hatte eigene, schwäbische
Begriffe wie z.B. G´sundheit, Xaver, G´sältsbrot.
Als die Theatervorbereitungen
beendet waren, brach ein Gewitter los. So musste das Mittagessen, Maultaschen
und Kartoffelsalat, ins Haus verlegt werden. Wegen des immer noch anhaltenden
Regens konnte das geplante Geländespiel erst später starten. Bis dahin ruhten
die Teilnehmer sich aus
oder spielten Brettspiele.
Das Geländespiel stellte ein schwäbisches Dorffest
dar. Jede der drei Gruppen besaß eine Fressbude, die ein schwäbisches Gericht
produzierte. Durch das Sammeln von Lebensmittelkarten konnten so Gerichte fertig
gestellt und verkauft werden. Gewonnen hatte die Gruppe, die zuerst 10 Gerichte
verkauft hatte.
Als auch das überstanden war, kehrten alle müde und hungrig
zum Haus zurück. Nach dem Abendessen wurden die einstudierten Theaterstücke
vorgeführt. Von Jürgen Klinsmanns Suche nach dem Sinn des Lebens, bis zu einem
Tag in einer typisch schwäbischen Familie war so einiges geboten. Danach klang
der Tag beim Singen am Lagerfeuer gemütlich aus.
Sonntag, 10. Juni
Am Sonntag gab es nach langem Ausschlafen einen vielseitigen
Brunch, bevor das Haus aufgeräumt und die Rucksäcke wieder gepackt wurden.
Viele fanden es schade, dass das Lager so kurz war, doch man freut sich auch
schon auf das Landesjamboree im Juli.
Bericht von Magda & Jonas
Fazit einiger Teilnehmer/innen bis jetzt:
gut, Essen zu lecker, entspannt, einfach perfekt, alles gut, großes schönes Haus, Théque war klasse, Essen gut, Spielplatz toll, Reifen-Schaukeln, Wetter klasse, Formularzettel-Spiel war gut.
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